Ratgeber Acrylfarbe

Acrylfarben
Lichtechtheit und Deckungsgrad Symbole

 Acrylfarbe, Hobby- Akademie- und Künstlerqualität


Acrylfarben bekommen Sie in verschiedenen Qualitäten, es gibt sie als:

Hobby-Acrylfarbe oder in Akademie- und Studienqualität und die professionelle Acrylfarbe in Künstlerqualität.

 

Schon preislich sind sie sehr gut auseinander zu halten.

 

 

Farbhersteller benutzen verschiedene Symbole wie Kreise, Kreuze oder Sternchen bei der Lichtechtheit. Umso mehr Sternchen, Kreise oder Kreuze umso höher ist die Lichtechtheit.

Bei dem Deckungsgrad gibt es ebenfalls unterschiedliche Kennzeichnungen der Hersteller, wie Quadrate die gefüllt, halb gefüllt oder leer sind (siehe Bild), aber auch mit folgenden Abkürzungen können sie gekennzeichnet sein:

DD, dd oder 00: deckend

D, d, oder 0: halbdeckend

L, l oder T: transparent oder lasierend

LL, ll oder TT: stark lasierend

Hobby Acrylfarbe:

Bei der Hobby Acrylfarbe sind meist weiße Pigmentanteile untermischt und sie haben keine hohe Pigmentdichte, dies bedeutet sie haben deutlich weniger Brillianz. Sie sind auch weniger elastisch und es können sich Risse auf der Leinwand beim Trocknen bilden. Auf harten Untergründen jedoch, wie auf Holz oder Stein, ist sie gut einsetzbar. Da Füllstoffe in Hobby-Acrylfarben enthalten sind und weniger Pigmente, leidet die Deckkraft, was zu einem niedrigen Deckungsgrad führt.


Acrylfarbe in Akademie- und Studienqualität:


Diese Farben verfügen über eine hohe Billianz, haben aber im Vergleich zu professionellen Künstlerfarben eine niedrigere Pigmentdichte.

Acrylfarbe in Akademie- und Studienqualität sind die meist verwendeten Farben, da sie neben einer guten Qualität auch einen günstigeren Preis gegenüber der Profifarben haben. Sie werden für Untermalungen, große Flächen und bei der Spachteltechnik benutzt.


Acrylfarben in Künstlerqualität:

Preislich liegen diese schon sehr nah am Niveau der Ölfarben und auch die Qualität liegt sehr nah an dieser. Professionelle Künstlerfarben werden sehr aufwendig produziert und sind daher fast nicht mehr zu unterscheiden von Ölfarben. Pigmente und Bindemittel laufen über einen Walzenstuhl in dem drehende Walzen die Pigmente und Bindemittel zu einer optimalen Emulsion verbinden.