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Der Wandel - das Bewusstsein

SEHNSUCHT MEER

Jeder kennt diesen Augenblick: Du stellst dir die Frage, ob du noch auf dem richtigen Weg bist.

Dieser Moment kam, als mein Mann im Dezember einen Autounfall hatte.

Es passierte nichts Schlimmes, außer einem Totalschaden. Diesen Anstoß hatte ich anscheinend gebraucht, denn der Unfall löste bei mir etwas Entscheidendes aus. Mir wurde klar, dass das Leben von heute auf morgen zu Ende sein kann. Wollte ich so weitermachen wie bisher? Oder sollte ich mich meinen Gedanken und Gefühlen stellen, allen meinen Mut zusammenpacken und machen, was meine Erfüllung bedeutet.

Wenn nicht jetzt, wann dann!

 

Seit 2011 malte ich. Zwischendurch jobbte ich.

Wir entschieden uns, kein neues Auto mehr anzuschaffen und so kam ich auch nicht mehr zu meinem Job.

 

Kein Problem: Wir haben alles in der Nähe und fahren jetzt Rad.

Bei Bedarf mieten wir ein Auto.

Es ist kaum zu glauben, aber allein dadurch stellte sich schon wieder ein besseres Gefühl ein.

Zum einen ist wieder etwas weg, um das man sich Gedanken machen muss. Zum anderen war für uns der Gedanken, damit der Umwelt etwas Gutes zu tun, sehr wichtig.

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Zurück zum Wandel.

Meine Malerei kam jedes Mal viel zu kurz, wenn ich wieder einen (Neben) Job hatte.

Die Muse war dann ganz schnell verschwunden und heute muss ich sagen, dann war es wohl mein Hobby!

Meine Zeit ist jetzt!

Seit Januar 2019 ist Schluss mit Rumgeplänker! Ich starte jetzt voll durch!

Vorher habe ich gemalt was mir in den Sinn kam. Ich war der Meinung so muss ein Künstler sein, er arbeitet nach seinen Gefühlen. Er macht das, was er möchte, wann er will und was er will.

Heute weiß ich, will ich ein Künstler sein, dann muss ich auch etwas dafür tun und das mindestens so viel wie in einem Vollzeitjob!

Ich spreche hier von mindestens. Jeder der in seinem Job versinkt weiß, wovon ich rede. Ohne Fleiß kein Preis und ohne wirkliches Tun und Fortbildungen keine Verbesserung.

Ich fühlte mich, wie frisch verliebt als ich begriffen habe, wohin ich will!

Wo will ich denn hin?

 

Gedanken kreisten und schwirrten.

Doch tief in meinem Inneren wusste ich eigentlich schon wohin ich möchte, ich will ans Meer!

Warum überhaupt Meer, ich lebe in NRW und das nächste Meer liegt nicht vor der Haustüre. Man sollte meinen ein Maler der sich maritimer Malerei hingibt lebt an der Küste. Malt draußen und lässt sich die Meeresbrise ums Näschen wehen.

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Ja, ich bin Kölnerin und auch von ganz oben auf dem Dom ist noch kein Meer in Sicht. Wieso Meer?

Unbeschwertheit, Freiheit und Sorglosigkeit.

Ich habe mich lange gefragt, woher meine Sehnsucht kommt. Es ist eine tiefe Sehnsucht und ich habe meine Antwort gefunden.

Sie liegt Jahrzehnte zurück, unglaublich, oder? In meiner Kindheit.

Wir fuhren jedes Jahr mit dem Auto nach Italien! Nach Porto San Giorgio und ich habe es geliebt!

Ich schaue mir gerade Fotos im Internet an. Es berührt mich so sehr, dass mir Tränen in die Augen schießen.

 

In meiner Kindheit gab es genau 2 Orte, an denen ich besonders gerne war. Es war zum einen bei meiner geliebten Oma und zum anderen in Italien.

 

Der Besitzer der kleinen Pension, in der wir immer wohnten, hatte einen Roller und mein Bruder und ich durften zwischendurch immer mal mitfahren, was hatten wir Spaß. Und das Essen, superklasse!

Es ist unglaublich, aber ich kann mich tatsächlich an die gegrillten Sardinen erinnern. Diese gab es vor einem kleinen Café, immer wenn die Fischer mit ihren Booten vom Fischen zurückkamen. Dann grillten sie die klitzekleinen Fische auf der Straße, welcher Genuss! Die Fischer hatten immer eine riesige Freude, wenn sie uns von ihren Fischen abgaben. Ist das nicht wundervoll?!

 

Ich muss da unbedingt wieder hin!

Ich kann es nicht in Worte fassen, was ich fühle, jetzt in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe.

 

Morgens sind wir immer zum Strand gelaufen und da waren wir den ganzen Tag. Schwimmen, tauchen, mit den Wellen spielen, Burgen bauen, kleine Vulkane bauen, die wir mit Papier befüllten und von Papa angezündet wurden. Was war das ein Spaß, wenn es aus dem Sandkamin qualmte. Und das Eis nicht zu vergessen, ein Traum.

 

Diese Gefühle fließen in jedes meiner Gemälde.

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Wasser ist der Ursprung von allem.

(Thales von Milet)

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Kommentare: 1
  • #1

    Antje (AS~fine~art) (Donnerstag, 27 Juni 2019 13:09)

    Hallo Anke,
    So ähnlich erging es mir auch. Ich freue mich für Dich und wünsche Dir viel Erfolg. Sehr schöner Blogeintrag�
    Gruß aus Südbayern
    Antje
    *

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